Reisen in die Polargebiete finden im Sommer statt. In der Antarktis ist dies der Südsommer zwischen Mitte November und März, in der Arktis unser Sommer zwischen Mitte Juni und September. Innerhalb dieser Monate gibt es allerdings ganz unterschiedliche Höhepunkte, die man bedenken sollte. Dabei gilt grundsätzlich, dass es die beste Reisezeit nicht gibt. Entscheidend sind vielmehr Ihre Interessen, die Wahl des Schiffes und Veranstalters, und natürlich die Route.
Antarktis
Der November (Frühsommer) ist die abenteuerlichste, und in gewisser Hinsicht auch beeindruckendste Zeit. Die See ist noch mit Eis bedeckt, die Strände mit Schnee; die Pinguine kommen jetzt zu den Kolonien zurück, und beginnen mit dem Nestbau. Die ersten Schiffe beginnen langsam mit ihren Antarktis-Reisen.
Dezember bis Januar (Hochsommer) sind die wärmsten, und vom Wetter her in jedem Fall auch besten Monate für einen Besuch. Es erwartet Sie fast 24-stündiges Tageslicht, und die ersten Pinguinküken schlüpfen.
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Februar bis März (Spätsommer) ist die beste Zeit für Walbeobachtungen; das Eis hat sich nun weitgehend zurückgezogen, und erlaubt Anlandungen auch weiter im Süden. Pinguinküken werden flügge, die Kolonien leeren sich jetzt langsam. Viele Pelzrobben tauchen nun auch an der Antarktischen Halbinsel auf. Schon Mitte März ist die Reisezeit in der Antarktis vorbei und der Winter hält Einzug.
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