Chukotka - Expedition


Tschukotka, das unbekannte Land der Tschuktschen liegt ganz im Osten von Russland, an der Beringstrasse, direkt an der Datumsgrenze. Hier beginnt der Tag, weiter ostwärts ist gestern, und Amerika. Bis vor ein paar Monaten waren nur die Küstenstädte für den Tourismus geöffnet. PolarNews war bei der ersten Expedition mit dabei, um das Landes-innere und die Tschuktschen, die Nomaden der Arktis zu besuchen.



Termin: Anfang September 2011

Mehr über Tschukotka erfahren Sie hier...

Bildergalerie vom Oktober 2009 hier...



Achtung!
Bei dieser Reise nach Chukotka handelt es sich um eine Expedition, bei welcher körperliche Fitness erforderlich ist.
Es besteht die Möglichkeit im Begleitfahrzeug mitzufahren


1. Tag, Montag
7:00 Uhr Abflug von Zürich über Genf nach Moskau mit Swiss International Airline. Ankunft in Moskau 14:00 Uhr. Transfer zum Flughafen Moskau Vnukovo. Weiterflug mit KMV Avia von Moskau nach Pevek um 17:30 Uhr *


2. Tag, Dienstag
12:30 - Ankunft des Fluges KV 9087 aus Moskau in Pevek. Wir nehmen unser Gepäck in Empfang und treffen die Expeditionscrew. Fahrt zum 30 Kilometer entfernten Pevek.
Check-In im Hotel. Mittagessen in der Innenstadt, Instruktion über den weiteren Verlauf der Expedition. Nach dem Mittagessen unternehmen wir eine Stadtwanderung durch


Pevek und besuchen das örtliche Museum. Verteilung und Kontrolle der Ausrüstungsgegenstände. Abendessen im Stadtrestaurant und Übernachtung im Hotel.


3. Tag, Mittwoch
Pevek – Maiskooe Pass 150 km
Ab 8:00 Uhr Frühstück im Hotel. Nach dem Frühstück packen wir unsere Quads und verlassen die 5000 Einwohner zählende Stadt am östlichen Eingang der Nord-Ost Passage. Heute treffen wir gute Strassenverhältnisse an, so richtig zum Angewöhnen an die Fahrzeuge.


Kurz vor unserem Tagesziel erreichen wir die Geisterstadt Komsomolsky. Vor Jahren, als die Goldgrube versiegte verliessen deren Einwohner die Stadt. Übernachtung im Zelt.


4. Tag, Donnerstag
Maiskoe – Glubokaya 100 km
Heute bestimmt die herrliche Landschaft der Hochebene das Geschehen. Immer wieder durchqueren wir Flussläufe. Wir besuchen Genady Vodomont, mit seiner Frau misst er in Glubokaya seit über 20 Jahren den Wasserstand des Flusses. In dieser Zeit hat sich in den 5 Hütten einiges


angesammelt und das Ganze gleicht eher einem Naturkundemuseum, als einer Messstation. Übernachtung in Genady’s Werkstätte.


5. Tag, Freitag
Glubokaya – Osinovaya 250 km
Zeitig geht’s weiter, heute haben wir die längste Etappe vor uns. Die Landschaft wechselt ständig die Farbe, mal sind die Hügel rötlich gefärbt, kurze darauf gelblich. Die Hochebene ändert ständig sein Gesicht und wird durch unzählige verästelte Wasserläufe durchtrennt. Es besteht


eine gute Möglichkeit Braunbären an den fischreichen Flussläufen zu beobachten. Bei der Erkundungsfahrt im September 2009 wurden auch einige Wölfe und viele Polarfüchse gesehen. Gegen Abend erreichen wir Osinovaya, ein Stützpunk für die wenigen vorbeikommenden LKW-Fahrer.






6. Tag, Samstag
Osinovaya – Valunisty 160 km
Der heutige Tag wird ein Höhepunkt auf unserer Fahrt nach Egvekinot. Die hocharktische Tundra zeigt sich von der schönsten Seite. Die Fahrt geht über langgezogene Hügel mit herrlichem Ausblick auf die verschneiten Berge der «Anadyr Range». Einige Kilometer später geht die Fahrt


durch eine Mondlanschaft. Die Täler und Berge sind mit Schotter und Geröll übersäht, keine Planzen oder andere Lebewesen, einfach nichts. Am Nachmittag erreichen wir Valunisty, eine der grössten Goldgruben in Chukotka. Wir werden versuchen in der Siedlung zu übernachten.


7. Tag, Sonntag
Valunisty – Junction Point 170 km
Weiter geht es über die Verbindungsstrasse zum Hafen von Egvekinot am Pazifischen Ozean welcher immer noch 220 Kilometer entfernt ist. Wir verlassen die Hochebene, die Strasse ändert ständig die Richtung. Mal geht’s steil bergauf und gleich wieder dem Flusslauf folgend durch enge


Schluchten talwärts. Dieses Teilstück zeigt die wilden Seiten von Chukotka und ist äusserst attraktiv. Übernachtung im Zelt.


8. Tag, Montag
Junction Point – Egvekinot 50 km
Die letzten Kilometer bis Egvekinot sind relativ einfach zu bewältigen. Schon bald verlassen wir die enge Schlucht, deren Flusslauf wir gefolgt sind. Kurz vor Egvekinot öffnet sich die Landschaft und von weitem sehen wir die Stadt und den Hafen. Wir beziehen komfortable Ferienhäuser mit allen Annehmlichkeiten. Abendessen im Stadtrestaurant.


9. Tag, Dienstag
Egvekinot – Amguema 90 km
Das heutige Tagesziel ist Amguema. Auf der von den GULAG-Häftlingen erbauten Strasse fahren wir mit dem URAL Geländebus 90 km bis Amguema, der zentralen Siedlung der Rentier-Tschuktschen. Gegen Abend besuchen wir die Vorstellung der örtlichen Folklore und Tanzgruppe. Übernachtung im Badhaus von Amguema.


10. Tag, Mittwoch
Amguema – Vankarem 200 km

Ein langer Reisetag liegt vor uns: Von Amguema fahren wir mit den Kettenfahrzeugen (GAZ 71) in ca. 10 Stunden nordwärts nach Vankarem, einer Siedlung von Inuit an der Küste des Arktischen Ozeans. Spät am Abend kommen wir in Vankarem an und beziehen Quartier in der örtlichen


Schule und können in der kleinen Banja, der russischen Sauna, entspannen. Übernachtung in der Schule.








11. Tag, Donnerstag
Vankarem - Walrosskolonie
Die nächsten zwei Tage halten wir uns in der Eskimosiedlung Vankarem und deren Umgebung auf. Dies dürfte einer der Höhepunkte der Expedition sein. Jedes Jahr treffen sich zu dieser Jahreszeit bis zu 20'000 Walrosse auf der Lagune ausserhalb von Vankarem auf. Am Abend haben


wir die Gelegenheit mit Einheimischen zu sprechen. Hören Sie Legenden und Geschichten von ihrem Leben.


12. Tag, Freitag
Vankarem – Walrosskolonie
Auch heute werden wir der Walrosskolonie einen Besuch abstatten. Auf der Lagune tummeln sich dutzende Polarfüchse. Da sie nicht gejagt werden kenn die Füchse keine Scheu vor dem Menschen und können aus nächster Distanz beobachtet werden. Unser einheimischer Führer,


ein praktizierender Jäger, der sich aktiv an den Überwachungen des WWF im Norden beteiligt, wird uns von seinen Erfahrungen mit den Eisbären erzählen und uns auch über die Meerestierwelt, sowie über die traditionelle Tschuktschen Jagd informieren. Er selber stammt von einer Walfang-Familie ab.







13. Tag, Samstag
Vankarem – Amguema 200 km

Wieder steht ein langer Tag vor uns. Nach dem Frühstück verabschieden wir uns von den Einheimischen und beginnen unsere lange Rückreise mit den Kettenfahrzeugen (GAZ 71) nach Amguema. Die Reisezeit beträgt ca. 10 Stunden. Das Mittagessen wird während unserer Fahrt


eingenommen. Auf halber Strecke treffen wir auf eine noch aktive Goldmine. Übernachtung im Badhaus von Amguema.


14. Tag, Sonntag
Amguema – Egvekinot 90 km

Nach dem Check-In in den komfortablen Ferienhäusern besuchen wir das örtliche Museum. Das enthusiastische Museumspersonal bringt uns Ethnographie, Geologie und Geschichte der Region näher, die im zweiten Weltkrieg zunächst als Militärbasis erschlossen wurde, bevor nach


dem Krieg zehntausende deutsche Kriegsgefangene und später GULAG-Insassen im Strassenbau und Eisenerzabbau unter harten Bedingungen Zwangsarbeit leisten mussten. Übernachtung in Ferienhäusern.


15. Tag, Montag
Egvekinot
Der heutige Tag steht zur freien Verfügung. Bei Bedarf kann eine Bootsfahrt zu den naheliegenden Vogelfelsen organisiert werden, oder der Hausberg von Egvekinot bestiegen werden. Übernachtung in den Ferienhäusern.


16. Tag, Dienstag
Egvekinot - Anadyr
Um 8.00 Uhr Frühstück, anschliessend begeben wir uns zum Flugplatz. 11.15 Uhr Flug nach Anadyr, die Flugzeit beträgt ca. 1 Stunde. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Gemeinsames Abschiedsessen mit den lokalen Guides.


17. Tag, Mittwoch
Anadyr – Moskau – Zürich
Frühstück und freie Zeit in Anadyr und Gelegenheit zum Kauf von Souvenirs. Nach dem Mittag Transfer zum Flughafen und um 15:25 Uhr Flug mit Transaero UN 112 nach Moskau. Ankunft in Moskau um 14:50 Uhr. Weiterflug in die Schweiz mit Swiss International Airline um 18:30 Uhr, Ankunft in Zürich um 21:50 Uhr.


Bildgalerie Chukotka Oktober 2009 hier...


Hinweis
Der Reiseveranstalter behält sich das Recht vor, Änderungen der Reihenfolge der Tage und des Programms aufgrund der Witterungsbedingungen vorzunehmen.




Preise für Expedition Tschukotka

Alle Preise in CHF pro Person    
Expedition Tschukotka mit Quads   auf Anfrage 
Expedition Tschukotka mit Geländewagen  auf Anfrage 



Im Preis inbegriffen

● Flüge in Economyklasse ab/bis Zürich,
● alle Transfers
● deutschsprachige Begleitung,
● englischsprachige Guides,
● Unterkunft gemäss Programm
● Vollpension von/bis Moskau,
● Quads, inkl. Benzin,
● Overall, Helm, Stiefel, Handschuhe, Sturmhaube
● Raupenfahrzeuge gemäss Programm
● Kulturprogramm gemäss Programm,
● alle Eintritte für Museum,
● Flughafentaxen,
● Reisedokumentation


Im Preis nicht inbegriffen

● Visum für Russland
● weitere Mahlzeiten in Moskau, Pevek und Anadyr
● Versicherung
● evtl. Treibstoffzuschläge


Hinweis
Der Reiseveranstalter behält sich das Recht vor, Änderungen der Reihenfolge der Tage und des Programms aufgrund der Witterungsbedingungen vorzunehmen.


Zahlungsbedingungen

Anzahlung bei Buchung CHF 3'500.- pro Person
Restzahlung 60 Tage vor Abreise


Annullationskonditionen

Bis 91 Tage vor Reisebeginn CHF 3'500.- pro Person
90 - 61 Tage vor Reisebeginn 50% des Reisepreises
60 - 0 Tage vor Reisebeginn 100% des Reisepreises


Teilnehmerzahl

Maximale Teilnehmerzahl Quads: 8
Maximale Teilnehmerzahl im Geländefahrzeug: 3







Wenn Sie an dieser PolarNEWS-Expedition Interesse gefunden haben, kontaktieren Sie uns doch einfach unter:

PolarNEWS
Heiner + Rosamaria Kubny
Ackersteinstr. 20
CH-8049 Zürich

Tel +41 44 342 36 60
Fax +41 44 342 36 61

Mail:
redaktion@polar-news.com

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