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Arktis Expeditionen 2012

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Zur Zeit sind keine Abfahrten geplant,
da kein geeignetes Schiff zur Verfügung steht

Die Reiseteilnehmer sollten sich bewusst sein, dass es sich um eine einzigartige Expedition in ein entlegenes und nur wenig erforschtes Gebiete unseres Planeten handelt. Unsere Beispielrouten sind deshalb nur als Vorschlag anzusehen. Unser Programm wird wesentlich von den Wetter- und anderen Bedingungen abhängen.

Unser Ziel ist es, dass Sie historische Stätten besuchen und die einzigartige Tierwelt der Region erleben können.

1. Tag, Ein Charterflug bringt Sie von Helsinki nach Murmansk. In Murmansk erfolgt nach einer Stadtrundfahrt der Bustransfer zur «Kapitan Dranitsyn». Der Abend an Bord steht Ihnen zur Erkundung des Schiffs zur Verfügung.

2. Tag, Auf See mit Kurs auf Novaya Zemlya. Das Expeditionsteam, die Hubschrauberpiloten und Besatzungsoffiziere werden Ihnen vorgestellt. Obligatorisch ist die Einweisung in den Gebrauch der Rettungsboote, der Hubschrauber sowie der Schlauchboote und anderer Einrichtungen.

3. Tag, Auf See, wir fahren entlang der Westküste von Novaya Zemlya – wenn die Sichtverhältnisse es erlauben, enthüllen die gletscherbedeckten Berglandschaften ihre Schönheit. Heute werden wir uns den Breitengraden der Arktis nähern. An Bord geht es abwechselungsreich zu: Vorlesungen, Führung durch den Maschinenraum, Cocktail mit dem Kapitän…

4. Tag, Novaya Zemlya, Inostrantseva-Bucht. Mit den Booten werden wir einen Gletscher wie aus dem Bilderbuch umfahren, und – wenn nicht dichter Nebel oder hohe Wellen dies verhindern – landen wir auch mit dem Hubschrauber. Wir werden an der Küste entlang wandern und einige wunderschöne Vertreter der arktischen Pflanzenwelt ebenso bestaunen wie die an den Klippen nistenden Polarvögel. Seien Sie bereit für ein frühes Wecken – eins der Hauptprinzipien unserer Expedition ist es, Ihnen die bestmöglichen Wetterbedingungen und damit die besten Beobachtungsmöglichkeiten zu bieten. Die Oranskie-Inseln (dort besteht eine gute Chance, Walrosse zu beobachten und vielleicht auch Eisbären) sind unser Ziel für die zweite Hälfte des Tages.

5. Tag, Novaya Zemlya, Icy-Bucht. Wir haben vor, an der Stelle an Land zu gehen, an der 1596/97 die Expedition von Willem Barents überwintern musste. Von Barents’ Holzhütte ist nicht mehr viel übrig geblieben, ausser ein paar Holzresten und ein Gedenkstein, der von einer holländisch-russischen archäologischen Expedition gesetzt wurde. Es ist ein unwirtlicher Platz, sogar im Sommer – stellen Sie sich einmal die Schwierigkeiten vor, mit denen Barents und seine Leute zu kämpfen hatten…

6. Tag, Wir sind von Europa, der Barentssee in die Karasee nach Asien gefahren und erreichen die Wiese-Insel. Der russische Ozeanologe Prof. Wiese entdeckte die Lage dieser Insel, ohne sein Büro zu verlassen, indem er die Strömung untersuchte und den Weg des Schoners St. Anna im driftenden Eis 1912/13 berechnete. Unser Ziel ist es, eine der wenigen wirklich noch arbeitenden Polarstationen in der russischen Arktis zu besichtigen. Wenn wir auf die ausgedehnten Eisfelder gelangen, sollten wir uns sehr sorgsam umschauen, da Eisbären diese Bedingungen ebenfalls schätzen.

7. Tag, Abhängig von den Eisbedingungen haben wir vor, Severnaya Zemlya zu erreichen. Wir möchten dieses Ehrfurcht gebietende arktische Land (als es entdeckt wurde, ordnete man es einem anderen Kontinent zu) gern näher in Augenschein nehmen. Einmal mehr hängt der Landungsplatz und der Landgang selbst vollständig den strengen arktischen Witterungsbedingungen ab. Wir können mit dem kleinen Sedow-Archipel beginnen und hiernach auf der Golomyanny-Insel landen. Dort besichtigen wir eine Polarstation. Neben den wichtigen wissenschaftlichen Daten, die diese Station liefert, ist dies auch der Punkt, an dem Extrem-Abenteurer ihre Tour Richtung Nordpol starten.

8. Tag, Die Shokalsky-Strasse ist fast immer mit Packeis bedeckt. Wir werden sehr wahrscheinlich Eisberge verschiedener Formen sehen und die Ansicht der Gletscher geniessen können. Eisbären können dort ebenfalls anzutreffen sein. In diesem Gebiet können regelmässig Eisbären beobachtet werden.

9. Tag, Ein Gang durch die Tundra auf dem Festland! Die Birulia-Bucht auf der Taymyr-Halbinsel stellt einen schönen Platz hierfür dar. Die von Baron von Toll geführte Expedition (1900-1903) überwinterte hier. Wenn wir Glück haben, haben wir Lemminge vor unseren Objektiven!

10. Tag, Die Minin-Schären wurden bereits von vielen Expeditionen angelaufen: Nansens Team war hier, Baron von Toll hatte Probleme mit der Navigation seines Schiffs ‚Zarya’ und 1912 zeigte sich eine russische Expedition an Bord der ‚Hercules’ irgendwo in diesem Gebiet… Hier gibt es grossartige Möglichkeiten für die Besichtigung historischer Stätten, für die Tierbeobachtung sowie für die Erkundung der Landschaft.

11. Tag, Dickson, die Hafenstadt am Polarmeer, wurde nach dem schwedischen Geschäftsmann Oskar Dickson benannt, der einige wichtige Polarexpeditionen finanziell unterstützte. Die berühmtesten waren die Fahrten von Nordenskjold auf der ‚Wega’ (1875 und 1876) sowie von Nansen auf der ‚Fram’ (1893-96). Wir werden sehen, wie diese russische Siedlung heutzutage aussieht und etwas über ihre Geschichte erfahren.

12. Tag, Falls wir nicht unseren Fahrplan wegen ungünstigen Eises oder auf Grund des Wetters ändern müssen, unternehmen wir eine kleine Landung auf jeder der folgenden Inseln: Wilkitzkij, Schokalky, Sibirjakow, Olenij… Anderenfalls nehmen wir Fahrt zur Waigatsch-Insel auf.

13. Tag, Die Waigatsch-Insel war zu früheren Zeiten ein heiliger Platz für das Volk der Nenzen. Wir landen hier bei der Warnek-Siedlung. Wir planen eine Tour zu einer Rentierherde und werden das Zelt der Hirten besuchen.

14. Tag, Auf dem Weg nach Murmansk könnte es ein Tag auf See werden. Auf unserem Weg liegt die Kolgujew-Insel. Legenden besagen, dass sie erschien, nachdem eine Herde müder Gänse ihre Eier in der Barentssee ablegte, um einen Rastplatz auf dem Weg zum Festland zu haben. Falls die Zeit reicht, werden wir einen kurzen Landgang unternehmen.

15. Tag, Ein weiterer ausgefüllter Tag auf See – Vorlesungen, Besichtigungen des Maschinenraums, Cocktails mit dem Kapitän für diejenigen, die an diesen Veranstaltungen noch nicht teilgenommen haben. Und sich an die ganze Expedition gemeinsam mit dem Team erinnern…

16. Tag, In den Morgenstunden kommen wir in Murmansk an und starten nach dem Bustransfer zum Flug nach Helsinki.



Angaben und Deckplan zur
«Kapitan Dranitsyn» finden Sie hier.


Bericht aus PolarNEWS 4
Eis in Sicht - volle Kraft voraus [179 KB]



Preise für PolarNEWS-Leserexpedition

Tripple    
Standartkabine    
Suite    
Ecksuite    

Der Preis ist in US Dollars für einen Platz in 2-Bett Kabine zu verstehen. Einzelnkabine kostet 1,7 Mal mehr, als ein Platz in der 2-Bett-Kabine.

Eingeschlossene Leistungen:

- Transfer Flughafen-Schiff und Schiff-Flughafen;
- Reisegepäckbeförderung vom Flughafen und vom Schiff;
- Schiffreise an Bord des Schiffes »Kapitän Dranitsyn« gemäß dem Reiserouteprogramm;
- Alle Landgänge und Ausflüge mit Zodiacs und Hubschraubern (geplante Gruppenführungen);
- Vorlesungsprogramm von bekannten Naturforscher und Begleitung der erfahrenen Reiseführer;
- Vollpension (4 Mahlzeiten);
- Reiseunterlagen;
- Verschiedene technische Kosten und Hafengebühren während der Reise;
- Sonderexpeditionsjacke.

Nicht eingeschlossen:

-
Alle Flugkosten;
- Visum- und Passabfertigungskosten (bei Bedarf);
- Staatliche Einfahrts-und Ausfahrtsgebühren (bei Bedarf);
- Imbiss am Land und Hotelkosten (bei Bedarf);
- Reisegepäckversicherung, Reiserücktrittskostenversicherung und Personenversicherung (diese ist dringend zu empfehlen);
- Gepäckübergewichtkosten, Telekommunikationsleistungen, Wäscherei, Bar und Getränke;
- Übliche Trinkgelder am Kreuzfahrtende den Stewarden und dem Bedienungspersonal (nach eigenem Ermessen)



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