Sie sind hier:

Arktis Expeditionen

Chukotka - im Winter

Spitzbergen 2010 - 1

Spitzbergen 2010 - 2

Franz Joseph Land

Wrangel Island

Chukotka im Sommer

Russische Arktis

Antarktis Expeditionen

Galapagos

Reisetipps

Nordpol

Suchen nach:

Allgemein:

Startseite

PolarNEWS lesen

Impressum

Kontakt

Reiseprospekt bestellen


Tschukotka, das unbekannte Land der Tschuktschen liegt ganz im Osten von Russland, an der Beringstrasse, direkt an der Datumsgrenze. Hier beginnt der Tag, weiter ostwärts ist gestern, und Amerika. Bis vor ein paar Monaten waren nur die Küstenstädte für den Tourismus geöffnet. PolarNews war bei der ersten Expedition mit dabei, um das Landes-innere und die Tschuktschen, die Nomaden der Arktis zu besuchen.


Termin: 11. - 26. April 2010

Aus PolarNEWS 7 -
Nach Osten [363 KB]
Mehr über Tschukotka erfahren Sie hier...
PolarNEWS-Kurzfilm- Expedition zu den Nomaden hier...

1. Tag, Sonntag
Linienflug von Zürich nach Moskau mit Swiss International Airlines. Flug von Moskau nach Anadyr mit Transaero.

2. Tag, Montag
13 Uhr - Ankunft in Tschukotka. Transfer in die Stadt Anadyr, der Hauptstadt von Tschukotka. Wir überqueren die zugefrorene Anadyr Bucht. Check-in im Hotel Anadyr***, Mittagessen in der Innenstadt und Informationen über die Reiseroute. Nach dem Mittagessen findet eine geführte Stadtbesichtigung statt. Besuchen Sie das Lore Museum

dort werden Sie mit der Völkerkunde von Chukotka vertraut. Abendessen und Übernachtung im Hotel in Anadyr.

3. Tag, Dienstag
Nach dem Frühstück, erhalten wir die Winterbekleidung. Die Schneemobilinstruktoren machen uns mit den Skidoos bekannt und geben uns Sicherheitsinstruktionen, sowie eine ausführliche Fahrschulung für die Motorschlitten. In der Tundra ausserhalb von Anadyr machen wir erste Fahr-versuche und testen die Ausrüstung. Am Nachmittag

Besuch der Universität. Wir erfahren wie die Studenten aus ganz Chukotka leben und studieren. Abendessen in der Innenstadt. Übernachtung im Hotel Anadyr.

4. Tag, Mittwoch
Wir starten mit dem Schneemobil zur Chukotka-Expedition. Die Fahrt geht durch die verschneite Tunda zur 170 km entfernten Eskimo-Siedlung Uelkal, das sich am Ufer des Bering Meeres befindet. Je nach Schnee-Qualität, Fitness der Gruppe und den Fähigkeiten des Schneemobilfahrens, kann diese Fahrt 10 bis 12 Stunden dauern.

Zwischenstopps zum Aufwärmen, Fotografieren und einnehmen eines kleines Mittagessens. Am Abend Ankunft in Uelkal. Wir werden vom lokalen Kultur-Club empfangen. Der Ortsvorstand informiert uns über den Ort Uelkal und über die Club-Aktivitäten. Abendessen, Übernachtung im Aufenthaltsaal vom örtlichen Verein.

Die Fahrt von Uelkal nach Egvekinot führt durch die unberührte Landschaft Tschukotkas.


5. Tag, Donnerstag
Nach dem Frühstück geht es mit dem Schneemobil weiter über die flache Tundra, Schneeverwehungen und dem zugefroren Meer. Die Distanz beträgt ca. 100 km (4-6 Std.) Am späten Nachmittag Ankunft in Egvekinot, das zwischen den Bergen und dem Meer eingebettet ist. Check-in in den komfortablen Bungalows. Besuchen des Egvekinot Museum

mit seinen kleinen, interessanten Ausstellungen über die Chukotka Ethnographie, Geologie, und die Geschichte der Umgebung von Egvekinot. Das Museumspersonal informiert Sie über die vielen interessanten politischen Fakten der GULAG-Häftlinge und der Rolle von Egvekinot während des Zweiten Weltkrieges.

Egvekinot, schön zwischen dem zugefrohrenen Meer und den Bergen gelegen.

6. Tag, Freitag
Das Tagesziel ist ein Winter-Camp bei den Rentierhirten. Mit dem Raupenfahrzeug, des Typs «VESTOCHOD GAZ-71», fahren wir 90 Kilometer auf der von den GULAG-Häftlingen gebauten Strasse zur Siedlung Amguema. Die Mehrheit der Bevölkerung sind Tschuktschen. Wir besichtigen den Ort und fahren weiter zum Nomadencampder Rentierzüchter in

der Tundra, die je nach aktuellem Standort 60 bis 130 Kilometer von Amguema entfern sind. Unterwegs nehmen wie das Mittagessen ein. Ankunft am frühen Abend im Camp. Übernachtung in einer Yaranga, dem traditionellen Zelt der Tschuktschen. Wenn es das Tageslicht noch erlaubt, Wanderung zu den Rentierherden, oder wir führen Gespräche mit unseren Gastgebern. Das traditionelle

Abendessen besteht hauptsächlich aus Rentierfleisch. Übernachtung im Schlafsack in den Yarangas.

Mit Glück können wir einen beindruckenden Sonnenuntergang bewundern.

Zwei herrliche Tagen dürfen wir im Camp bei den Rentierzüchtern verbringen.

7. Tag, Samstag
Frühmorgens gehen wir mit den Hirten zu der Rentierherde. Anschliessend Frühstück in der Yaranga zusammen mit den Frauen. Wir lernen wie Rentiere eingefangen und vor die Schlitten gespannt werden. Versuchen Sie, als besondere Aktivität, selbst einen Rentierschlitten zu führen. Den ganzen Tag verbringen wir mit den Rentierzüchter und

können ihren Tagesablauf beobachten. Am Nachmittag lernen wir bei einer Wanderung vom einheimischen Führer das Spurenlesen. Frühes Abendessen in der Yaranga mit den Gastgebern und Übernachtung.

8. Tag, Sonntag
Nach dem Frühstück haben wir die Gelegenheit die Zeit bei den Frauen im Zelt oder bei den Rentierzüchtern zu ver-bringen. Kurz vor Mittag fahren wir mit dem Raupenfahrzeug zurück nach Anguema. Auf dem Weg bietet sich in einem der zahlreichen Seen,oder im Amguema Fluss die Gelegen-heit zum Eisfischen. Kleines Mittagessen unterwegs. Nach

der Ankunft in Amguema können Sie eine heisse Banya (Sauna) geniessen. Abendessen und Übernachtung im Verwaltungsgebäude von Amguema.

9. Tag, Montag
Weiterfahrt mit dem Raupenfahrzeug ans Nordpolarmeer, zum 200 km entfernten Vankarem, einer Tschuktschen-Siedlung, die sich am Ufer des Tschuktischen Meeres befindet. Kleines Mittagessen unterwegs. Abend Ankunft in Vankarem. Begegnung mit einer Jäger-Familie. Übernachtung im Schulhaus von Vankarem.


10.-11. Tag Dienstag-Mittwoch
Aufenthalt in Vankarem in der Eskimo-Jäger-Siedlung und in der Umgebung. Fahrt mit dem Raupenfahrzeug zu den 50 km von Vankarem entfernten Eisbärenhöhlen. Unser einheimischer Führer, ein praktizierender Jäger, der sich aktiv an den Überwachungen des WWF im Norden beteiligt, wird uns von seinen Erfahrungen mit den Eisbären erzählen

und uns auch über die Meerestierwelt, sowie über die traditionelle Tschuktschen Jagd informieren. Er selber stammt von einer Walfang-Familie ab. Am Abend ist Gelegenheit mit Einheimischen zu sprechen. Hören Sie Legenden und Geschichten von ihrem Leben.

12. Tag Donnerstag
Nach dem Frühstück Abschied von den gastfreundlichen Bewohnern von Vankarem. Fahrt mit dem Raupenfahrzeug über Amguema nach Egvekinot. Kleines Mittagessen unterwegs. Am Abend Ankunft in Egvekinot. Nachtessen und Übernachtung in Bungalows.

13. Tag Freitag
Besuch des Museums mit seiner Werkstatt für Handwerk, wo wir ein Andenken aus Leder herstellen können. Fahrt mit dem Motorschlitten von Egvekinot nach Uelkal über das zugefrohrene Meer, durch die herrliche Landschaft. Die letzten Kilometer führen entlang der Küste. Halt bei der beeindruckenden Radar-Anlage, «Das Echo des kalten

Krieges», die bis zur «Wende» den westlichen Teil der USA abdeckte. Ankunft Abends in Uelkal. Nach dem Abendessen Vorführung der einheimische Eskimo Tanzgruppe. Übernachtung im Gemeinschaftszentrum.

14. Tag Samstag
Weiterfahrt mit dem Schneemobil nach Anadyr. Dauer ca. 9 bis 11 Stunden Fahrt durch die Tundra. Kleines Mittagessen unterwegs. Ankunft am Abend in Anadyr. Abendessen und Übernachtung im Hotel Anadyr.

15. Tag Sonntag
Nach dem Frühstück treffen wir einen Hundeschlittenführer mit seinen Hunden und erfahren etwas über den Umgang mit Schlitten und Geschirr. Versuchen Sie einmal selbst unter Instruktion des Führers einen Hundeschlitten zu führen. Am späten Nachmittag Zeit zur freien Verfügung in Anadyr. Abschieds-Dinner und Übernachtung im Hotel in Anadyr.

16. Tag Montag
Frühstück. Check-out. Zeit zur freien Verfügung in Anadyr. Nach dem Mittagessen im Restaurant, Transfer zum Flughafen und Flug nach Moskau. Nach der Zwischenlandung in Moskau Weiterflug nach Zürich.

«Begleiten Sie uns bei dieser einmalige Expedition in ein kaum bekanntes Gebiet. Ein Mix zwischen Abenteuer, Kultur, Geschichte und zauberhafte Landschaften werden für Sie zu einem unvergesslichen Erlebnis».
Heiner Kubny



Bildgalerie Tschukotka 2008

Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen.





Preise für Expedition Tschukotka 2010

Alle Preise in CHF pro Person    
Expedition Tschukotka (Skidoos mit Doppelbesetzung)  12'490 
Skidoo zur Alleinbenützung  auf Anfrage  



Im Preis inbegriffen

● Flüge in Economyklasse ab/bis Zürich,
● alle Transfers
● deutschsprachige Begleitung,
● englischsprachige Guides,
● Unterkunft gemäss Programm
● Vollpension von/bis Anadyr,
● Skido, inkl. Benzin,
● Winter-Overall, Helm, Stiefel, Handschuhe, Sturmhaube
● Raupenfahrzeuge gemäss Programm
● Hundeschlittenfahrt wie im Programm,
● Kulturprogramm gemäss Programm,
● alle Eintritte für Museum,
● Flughafentaxen,
● Reisedokumentation


Im Preis nicht inbegriffen

● Visum für Russland
● weitere Mahlzeiten in Moskau und Anadyr
● Versicherung
● evtl. Treibstoffzuschläge


Hinweis
Der Reiseveranstalter behält sich das Recht vor, Änderungen der Reihenfolge der Tage und des Programms aufgrund der Witterungsbedingungen vorzunehmen.


Zahlungsbedingungen

Anzahlung bei Buchung CHF 3'000.- pro Person
Restzahlung 60 Tage vor Abreise


Annullationskonditionen

Bis 91 Tage vor Reisebeginn CHF 1'600.- pro Person
90 - 61 Tage vor Reisebeginn 50% des Reisepreises
60 - 0 Tage vor Reisebeginn 100% des Reisepreises


Teilnehmerzahl

Minimale Teilnehmerzahl: 10
Maximale Teilnehmerzahl: 12


Heiner Kubny

Reisebegleitung: Heiner Kubny

Als der Zürcher Fotografe Heiner Kubny 1998 das erste Mal in die Region um den Südpol reisten, ahnten er noch nicht, wie sehr diese Reise sein Leben verändern würde. Immer wieder angetrieben von der Schönheit der Antarktis, ihrer Ruhe und ihrer wunderbaren Tierwelt, hat Heiner Kubny seither immer wieder seine neue «Heimat» besucht, manchmal sogar mehrere Male im Jahr.

Seit mehreren Jahren bereist Heiner Kubny nun auch die nördliche Hemisphäre der Erde, sprich die Arktis. Völlig anders erlebt er diese Region. Wilde Landschaften wechseln sich ab mit blühender Tundra. Immer wieder begegnet er Eisbären, Walrossen, Vögeln und Walen und hat regelmässig Kontakt mit den Einwohnern dieser kargen Regionen.

Inzwischen gilt Heiner Kubny als Polarspezialisten, denn er hat die «Kühlschränke» unserer Erde bereits unzählige Male bereist – auf Expeditionen mit Flugzeug, auf Forschungs- und mit normalen Kreuzfahrtschiffen oder ganz einfach zu Fuss. Seine Bilder erscheinen regelmässig in Zeitschriften.



Wenn Sie an dieser PolarNEWS-Leserreise Interesse gefunden haben, kontaktieren Sie uns doch einfach unter:

PolarNEWS
Heiner + Rosamaria Kubny
Ackersteinstr. 20
CH-8049 Zürich

Tel +41 44 342 36 60
Fax +41 44 342 36 61

Mail:
redaktion@polar-news.com

Hier können Sie weitere Infos zu dieser Expedition anfordern


_________________________________________________________________________________